Topartikel Bundespolitik Dittmar: Konservative müssen Blockadehaltung gegen Lesben und Schwule aufgeben

Anlässlich des Tags gegen Homophobie und Transphobie (IDAHO) am morgigen 17. Mai erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD (Schwusos), Ansgar Dittmar:

Vor 22 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von der Liste der Krankheiten genommen. Zwar sind seitdem viele Fortschritte erzielt worden, doch bleibt national wie international noch einiges im Kampf gegen Homo- und Transphobie zu tun.

Es ist fatal und ein falsches Zeichen, wenn die schwarz-gelbe Bundesregierung die Mittel für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes kürzt Hier wird an der falschen Stelle gespart. Auch muss die Bundesregierung ihre Blockadehaltung in Europa beenden und endlich dafür sorgen, dass die Antidiskriminierungsrichtlinie auch auf andere Rechtsbereiche neben dem Arbeitsrecht ausgeweitet wird. Die Konservativen müssen endlich ihre sinnlose Blockadehaltung gegen Lesben und Schwule aufgeben.

Sowohl der US-amerikanische als auch der französische Präsident haben sich für die Öffnung der Ehe für Homosexuelle ausgesprochen. Das sind die richtigen Zeichen. Das muss auch endlich durch die Bundeskanzlerin erfolgen. Die SPD hat dies einstimmig auf ihrem letzten Parteitag beschlossen – auch das ist ein Zeichen gegen Homophobie.

Betrachtet man die internationale Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern, dann scheint ein vehementes Eintreten der Bundesregierung gegen Homo- und Transphobie mehr als geboten. In Russland wird darüber nachgedacht, das Verbot aus St. Petersburg, sich positiv in der Öffentlichkeit über Homosexualität zu äußern, auf das ganze Land auszuweiten. In vielen Staaten stehen homosexuelle Handlungen noch immer unter Verbot – und einigen gilt nach wie vor die Todesstrafe. Dies geht uns
alle an. Deshalb müssen wir am heutigen Tag auf diese Zustände aufmerksam machen und Homo- und Transphobie mit allen Mitteln auf allen Ebenen bekämpfen. Wir als Schwusos und SPD nehmen unsere Verantwortung wahr!

Veröffentlicht am 16.05.2012

 

Landespolitik Dresden: Bundeshauptstadt homophober Peinlichkeiten!

Anlässlich der erneuten Weigerung der CDU-Oberbürgermeisterin von Dresden, zum dortigen CSD die Regenbogenfahne vor dem Rathaus zu hissen, erklären der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD (Schwusos), Ansgar Dittmar und der stellvertretende Bundesvorsitzende und Landesvorsitzende der Schwusos Sachsen, Georg Teichert:

Dresden: Bundeshauptstadt homophober Peinlichkeiten!

Dresden ist offenbar nicht nur die Landeshauptstadt Sachsens, sondern auch Bundeshauptstadt homophober Peinlichkeiten.

Wenn auf der ganzen Welt mit CSD-Veranstaltungen der Gewalt gegen Lesben und Schwulen gedacht wird und gegen staatliche und gesellschaftliche Diskriminierung protestiert wird, zeigt sich Dresden von seiner konservativ verklemmtesten Art.

Die Verantwortlichen in Dresden haben nicht verstanden, worum es bei CSD-Veranstaltungen geht, wenn sie von „örtliche, nichtpolitische Veranstaltung“ sprechen. Sie haben nicht verstanden, was die Regenbogenfahne für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender symbolisiert. Diese Fahne ist ein Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit, das weit über die Community hinaus ein gesellschaftliches Statement darstellt.

Wir verlangen von einer Stadt, die europäische Metropole sein will, dass sie offensiv gegen Diskriminierung und für mehr Respekt und Akzeptanz von Lesben und Schwulen eintritt. Die CDU-Verantwortlichen sollten das Motto der Schwusos für die diesjährige Saison beherzigen: „Traut Euch...“, setzt ein Zeichen und hisst endlich die Regenbogenflagge!

Veröffentlicht am 11.05.2012

 

Pressemitteilung Schwusos Dresden gegründet

Am gestrigen 12. Januar hat sich die Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD (Schwusos) in Dresden gegründet. Zum Vorsitzenden wurde der 31-jährige Diplom-Informatiker Marc Dietzschkau gewählt.

Zur Arbeit der Schwusos Dresden erklärt der neu gewählte Vorsitzende:
"Wir haben ein Arbeitsprogramm beschlossen, dass unsere Aktivitäten in diesem Jahr umreißt. Der Schwerpunkt in der ersten Jahreshälfte ist für uns die Beteiligung am Christopher Street Day in Dresden. Neben der Teilnahme an der Demonstration planen wir eine öffentliche Veranstaltung, die sich mit dem Thema des diesjährigen CSD 'Gleiche Pflichten = Gleiche Rechte!' auseinandersetzen wird. Außerdem werden wir jeden Monat ein thematisches Mitgliedertreffen durchführen, an dem alle Interessierten teilnehmen dürfen - egal ob Mitglieder der SPD oder nicht."

Die Schwusos sind ein Zusammenschluss schwuler und lesbischer SPD-Mitglieder, die sich innerhalb der Sozialdemokratie und in der Gesellschaft für die Gleichstellung homosexueller Lebensweisen einsetzen.

Kontakt:
Marc Dietzschkau
0179 5337675
dresden(at)schwusos-sachsen.de

Veröffentlicht am 17.01.2012

 

Pressemitteilung Schwusos gründen neuen Stadtverband in Dresden

Anlässlich der heute stattfindenden Neugründung der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD Dresden (Schwusos) erklärt der stellvertretende Bundesvorsitzende und Landesvorsitzende der Schwusos Sachsen Georg Teichert:

„Als Landesvorsitzender freue ich mich sehr über die Initiative der Dresdner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zur Gründung eines neuen Stadtverbandes der Schwusos. Der Wille zur Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD ist sicher auch ein Ergebnis der erfolgreichen Arbeit in Bund und Land in den letzten Jahren.

Mit der Neugründung setzen die Dresdner SozialdemokratInnen einmal mehr ein deutliches Zeichen für ein vielfältiges und tolerantes Dresden.
Nach Chemnitz, Zwickau, Leipzig, wird nun auch der Stadtverband der Schwusos Dresden den Landesverband der Schwusos Sachsen verstärken.

Mit der Neugründung der Schwusos Dresden wird außerdem eines der wichtigsten Ziele von Bundes- und Landesvorstand, die Verankerung der Schwusos in allen Untergliederungen der Partei zu stärken, weiter vorangetrieben.

Mit der Unterstützung des neuen Stadtverbandes der Schwusos in Dresden, wird sicher auch die Bundeskonferenz der Schwusos, welche im Herbst in Leipzig stattfinden wird, ein großer Erfolg.
Ich wünsche den Genossinnen und Genossen viel Erfolg bei der Arbeit vor Ort und freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit.“

Veröffentlicht am 12.01.2012

 

Kommunales Einladung zur AK-Gründung

Liebe Dresdner SPD-Mitglieder,

in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften der Partei engagieren sich Mitglieder - so in der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB), dem Arbeitskreis Christinnen und Christen (AK Christen) oder auch im Arbeitskreis Lesben und Schwule (Schwusos).

Ihr seid herzlich zur Gründungsvollversammlung eines Dresdner Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD Dresden (Schwusos Dresden) eingeladen. Die Schwusos setzen sich sowohl innerhalb der SPD als auch nach außen für die Gleichberechtigung und gesellschaftliche Verankerung von Lesben, Schwulen und Bisexuellen ein. Mitmachen können alle am Thema interessierten Mitglieder der SPD.

Der Termin der Vollversammlung ist
Donnerstag, 12. Januar 2012, 20 Uhr
Ort: Die Genossenschaft, Prießnitzstraße 20, Dresden

Die vorläufige Tagesordnung wurde wie folgt festgelegt:

1. Begrüßung
2. Beschluss der Tagesordnung
3. Wahl der Mandatsprüfungs-und Zählkommission
4. Antragsberatung
- Beschluss der Richtlinien
- Arbeitsprogramm
- Sonstige Anträge
5. Wahlen und Nominierungen
- der/des Vorsitzenden
- der Stellvertreter/Stellvertreterinnen
- Nominierung von Kandidatinnen und Kandidaten für den Landesvorstand der Schwusos
6. Schlusswort

Wenn Du bei den Schwuso mitmachen möchtest oder Fragen hast, dann komme einfach zur Vollversammlung oder schreibe, gern auch schon im Vorfeld, eine kurze E-Mail an schwusos.dresden(at)googlemail.com
Wir freuen uns auf Dich!

mit bunten Grüßen,
Sabine Friedel
Vorsitzende der SPD Dresden

Veröffentlicht am 11.01.2012

 

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Zitate

Misstrauen ist ein Zeichen von Schwäche.
[Mahatma Gandhi, Politiker]

 

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